Fokus

Die Angst, durch Digitalisierung mit eigenen Produkten oder Dienstleistungen obsolet zu werden, ist verständlich und in sehr vielen Bereichen durchaus berechtigt. Digitalisierung wird zu Umbrüchen und Veränderungen führen, wie sie zuletzt mit dem Einsatz der Dampfmaschine und der industriellen Produktion erlebbar wurden.

Digitalisierung bedeutet aber nicht, bestehende Prozesse nur durch digitale Hilfsmittel zu ersetzen. Vielmehr bedeutet es, Geschäftsprozesse und Wertschöpfungsketten so aufzubauen, dass zu 100% digitale Abläufe optimal umgesetzt werden können. Diese Neuausrichtung gilt es durch gezieltes Marketing und PR-Arbeit am Markt zu kommunizieren.

Den Wandel des eigenen Marktes vorauszusehen ist dafür ebenso notwendig, wie die Suche nach neuen Absatzmöglichkeiten in Verbindung mit neuen strategischen Optionen dafür unerlässlich ist. Bestehende Produkte und Dienstleistungen nur durch digitale Hilfsmittel zu verbessern, ist dabei ein erster kleiner Schritt, denn digitalisierte Dienstleistungen sollten vollkommen neu gedacht und jenseits der bisherigen Schnittstellen definiert werden.

Grundsätzlich können drei verschiedenen Arten digitaler Geschäftsmodellen definiert werden:

Digital optimierte Geschäftsmodelle: Bestehenden Geschäftsmodelle können durch den Einsatz digitaler Hilfsmittel optimiert werden. Dazu sind Waren-Wirtschaftssysteme oder digitale Bestellverfahren denkbar, ebenso erweiterte Schnittstellen zwischen Kunden und Lieferanten.

 

 

Digital ergänzbare Geschäftsmodelle: Geschäftsmodelle lassen durch Digitalisierung neue Optionen zu, die eine Erweiterung des Angebots ermöglichen. Damit werden periphere Potentiale abgeschöpft, die bislang nicht genutzt werden konnten oder die bislang ohne Digitalisierung nicht wirtschaftlich waren.

Neue 100% digitale Geschäftsmodelle: Leistungen werden strategisch vollständig digital umgesetzt, die Wertschöpfung erfolgt durch Prozesse, welche künstliche Intelligenz oder den Zugang zu großen Bestandsdaten nutzt. Dadurch werden Entscheidungen auf digitaler Basis ermöglicht, die früher nur durch menschliche Denkleistung zu erbringen waren.

Die Erfahrung und das Know-How von Unternehmen zu nutzen, um Algorithmen zu entwickeln, die teilweise oder vollständig automatisierte oder eigenständige Bewertungen vornehmen, um Entscheidungen zu treffen, ist aus gegenwärtiger Sicht die potentialreichste Form, um im digitalen Zeitalter wirtschaftliche Potentiale nutzbar zu machen.

Gleichzeitig wird dadurch eine Flexibilität erreicht, die es Unternehmen ermöglicht, unabhängig von einem einzelnen Standort wirtschaftlich aktiv zu sein. Damit stellen sich Unternehmen auch der Frage zum Umgang mit verstärkter Volatilität. Die Analyse und die Ableitung von unternehmerischen Potentialen ist Gegenstand der Strategieberatung.

Fact Sheet: Digital Business Development

Den Wandel des eigenen Marktes vorauszusehen ist dafür ebenso notwendig, wie die Suche nach neuen Absatzmöglichkeiten in Verbindung mit neuen strategischen Optionen dafür unerlässlich ist.

Digitalisierung: Chancen nutzen, statt Ängsten Raum zu geben.

Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse digitalisieren, entwickeln und umsetzen.